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Ernährungsumstellung

Um es gleich vorwegzunehmen: eine Ernährungsumstellung wie etwa auf Vegetarisch oder Vegan ist weder schädlich noch bewirkt es starkes Ab/Zunehmen sofern die Grundlagen beachtet werden. Vegetarische und Vegane Ernährung sind daher keinesfalls mit einer Diät im herkömmlichen Sinne gleichzusetzen, sondern gehen eher auf die ursprüngliche Bedeutung zurück: eine spezielle Ernährungsform des Menschen, eine eigene Lebensweise.

Egal welche Ernährungsumstellung man vornimmt, man sollte sich stets seines eigenen Körpers, seines Geistes und seiner Bedürfnisse bewusst sein – bewusst, das heißt man sollte sie nicht nur einfach kennen sondern auch erkennen und umsetzen können. Allein dieser Part ist bereits eine Reise für sich.

Den weiteren Schritt zu wagen, seine Ernährung auf Vegetarisch oder sogar gleich auf Vegan umzustellen ist ungefähr vergleichbar damit sich das Rauchen abzugewöhnen. Man verzichtet sozusagen auf eine schnelle und bequeme Zufriedenheit, die jedoch meist schlechtere Auswirkungen auf die Gesundheit hat, und tauscht sie gegen ein gesünderes, balanciertes Wohlbefinden.

Selbst wenn man bereits zu wissen scheint, was der eigene Körper braucht um sich wohlzufühlen, ist er von uns teils auf falsche Gewohnheiten programmiert worden und auch unser Geist scheint diese dann als Notwendigkeit wahrzunehmen. So wissen wir zwar, dass Zigaretten nicht gesund sind, aber viele Raucher können einfach nicht mehr ohne. Das Unterbewusstsein hat das Rauchen als notwendig eingestuft, bewusst wird es dann spätestens wenn man versucht mit den schlechten Gewohnheiten aufzuhören.

Wer bereits einmal versucht hat, eine solche Gewohnheit zu ändern, weiß wie schwer dieses Unterfangen ist. Am leichtesten fällt es oft durch einschneidende, prägende Ereignisse. Zu diesen zählen sowohl negative (Schock, Angst) als auch positive Erfahrungen (Glück, Liebe). Was aber wirklich immer hilft, sind Akzeptanz, Selbstliebe, Disziplin, Mut und Wissen:

 

Akzeptanz:

zum einen für sich selbst um den neuen Weg annehmen zu können; zum anderen von deiner Umgebung um Rückhalt, Bestätigung, aber auch Rat und Wissen erhalten und teilen zu können.

Selbstliebe:

beinhaltet Selbstvertrauen und Selbstwahrnehmung, aber auch dass man sich selbst akzeptiert; Selbstliebe ist wichtig für jede eigene Umstellung, da man ja etwas an seinen eigenen Lebensgewohnheiten ändert – es geht nicht um wildfremde, denen man vielleicht nie persönlich begegnet, sondern in erster Linie ums „Ich“: ohne ein gewisses Maß an Selbstvertrauen kann man die Wege des Lebens nicht alleine beschreiten, man ist immer auf den Schub anderer angewiesen, wird leichter durch die Meinungen anderer abgeleitet. Mit der Selbstwahrnehmung als Grundlage verhindert die Liebe des „Ichs“, dass man sich selbst schadet, und belohnt gleichzeitig jeden kleinsten Erfolg

Disziplin:

Durchhaltevermögen und nicht aufgeben – jede Umstellung ist eine Reise, für einige mag sie kurz erscheinen, für die viele jedoch auch lang und steinig; die alten Gewohnheiten brechen zu gerne wieder durch, daher muss man auch zu sich selbst streng sein und sich zusammenreissen.

Mut:

den gesehenen Weg zu beginnen und durchzuhalten; auf diesem Weg wird man immer wieder seinen Ängsten und Zweifeln begegnen. Mut wird gebraucht um sich seinen Ängsten und Zweifeln zu stellen und sie zu besiegen

Wissen:

jeder neue Weg birgt viel Unbekanntes, Wissen hilft Gefahren zu trotzen und Stolpersteine zu umgehen. Im Falle der Ernährung ist Wissen Leben – nur mit dem notwendigen Wissen, was du isst und was es enthält, erkennst du Schädliches. Genauso geht es aber auch andersum: man muss lernen, welche Lebensmittel was enthalten und was der eigene Körper verträgt um eine gesunde Ernährung zu ermöglichen
 


Für mich im Speziellen, hat heute nur noch ein Prinzip Bestand:

Nahrung ist und soll auch eine Wohltat für Körper und Seele bleiben.
Es soll Spaß machen zu kochen, zu essen und das ganze leckere Zeug auch mit euren wichtigsten Menschen zu teilen, ganz egal was passiert ist.
Essen verbindet eben Herz und Körper, und auch die Menschen.

Eure Anja